Donnerstag, 2. Januar 2014

Willkommen 2014!!




Herzlich Willkommen, du Jahr 2014, ich freue mich auf dich!!!
Das Jahr 2013 werde ich abhaken unter dem Motto: "Wenn du das Schicksal zum Lachen bringen willst, so mache einen Plan".
Denn MEIN Lebensplan, erstmal noch ein Kind zu bekommen und es mir weiterhin mit Kind und Kegel im Eigenheim gemütlich zu machen, ging mit einer zweiten Fehlgeburt direkt im Januar so ziemlich in die Hose.
Aber sogleich war mir klar: "Wenn das Leben dir eine Zitrone gibt, so mach Limonade draus!"
Da es also mit der Familienplanung weiterhin suboptimal lief und der Stoffshop immer noch nicht wirklich zu einem regelmäßigen Einkommen geführt hatte, entschied ich mich dazu, erstmal beruflich wieder etwas durchzustarten und fand trotz meiner 4 Jahre Pause ganz flugs eine 20Std.-Stelle in meinem eigentlich Beruf als Sozialpädagogin.
Ganz schnell stellte ich fest, dass es nicht nur dem Bankkonto, sondern auch der Seele sehr gut tut, mal wieder "richtig" und vor allem außerhalb der eigenen vier Wände zu arbeiten, allerdings merkte ich auch ganz schnell, dass das, was in diesem unserem Lande so unter der Thematik "Vereinbarkeit von Familie und Beruf" verstanden wird, doch eher suboptimal ist!
Suboptimal war zudem dann auch Fehlgeburt Nr. 3 im Juni, genau eine Woche vor meinem 40. Geburtstag, für den ich glücklicherweise, wohl in weiser Voraussicht, von Anfang an kein berauschendes Fest geplant hatte.
Immerhin kam ich endlich einmal auf den Gedanken, den Gynäkologen zu wechseln und gelangte an Jemanden, der entweder die Ultraschalldiagnostik per se besser beherrscht oder aber einfach modernere Geräte hat, als der Vorgänger und der rasch als Ursache für die Fehlgeburten ein fettes Myom diagnostizierte.
Bevor ich mich dann aber im Oktober einer kleiner Uterus-OP zwecks Entfernung des Myoms unterzog, wechselte ich zum Anfang September hin nochmal den Job, denn die alte Stelle war befristet bis Ende August und konnte aufgrund auslaufender Projekte auch nicht verlängert werden. Aber beruflich war Fortuna mir ja hold und ich fand gleich einen Anschluß-Job, der auch bis jetzt noch ganz ganz toll ist, allerdings die Kondition von 25Std. in der Woche mit sich brachte.

Seither läßt mich der Umstand von 8-13 Uhr zu arbeiten, um 14 Uhr das Kind aus dem KiGa abholen zu müssen, nebenbei noch zwei Stoffshops zu schmeißen und sich im Kindergarten zu engagieren doch arg rotieren.
Und nachdem ich dann so die letzten Monate vor mich hin rotiert habe, hat der Sozialpädaoge in mir dann mal ein ernstes Gespräch mit mir geführt und mir gesagt, dass es so nicht weitergehen kann.

Also habe ich nun als Erstes meinen ebay-Shop geschlossen, denn zwei Shops sind für "Nebenbei" einfach einer zuviel. Und obwohl über ebay stets viel viel mehr Umsatz gelaufen ist, finde ich Dawanda als Plattform einfach tausendmal sympathischer, also bin ich dort geblieben und habe dem Auktionsriesen den Rücken gekehrt. Jawoll!
Und als zweites werde ich.......
und als dritte wede ich........
*lach*, Schicksal hin oder her, ich habe mir schon das ein oder andere vorgenommen, berichte dann aber lieber beizeiten, wenn ich es erfolgreich umgesetzt habe.

Aber bevor jetzt hier irgendjemand denkt: herrje, die FrauZuckerschnut hat aber auch ein blödes Jahr hinter sich, so laßt mich euch sagen, dass das natürlich nur die eine, die äußerliches Seite dieses Jahres war, ein paar Eckpunkte von Umständen, die einem das Leben halt so vor die Füße wirft, damit man daraus etwas lernt oder manchmal einfach auch nur, weil das Leben sonst ja auch ganz langweilig wär......
Auf der anderen und quasi innerlichen Seite, gab es auch 2013 eine Menge an glücklichen Momenten und es gibt nach wie vor ein Meer von Glück und Liebe, in dem ich dauerhaft bade, und dessen Quell zum einen mein Mann und meine Tochter sind und zum anderen Ich selber bin.
Denn wie schon Buddha sagte: "Es gibt keinen Weg ins Glück, Glück ist der Weg."
Und wenn man das nicht nur rational liest und erfaßt, sondern sich auch auf der Zunge des Herzens zergehen läßt und wenn man beginnt, diesen Weg einfach zu gehen, dann macht die innere Liebe einen groß und glücklich und der Blick richtet sich auf das Wesentliche und dann kann man Tag für Tag das Leben annehmen und sagen, tschüß du Jahr 2013, ich lerne aus dir, ich bearbeite meine Baustellen und empfange mit offenen Armen das neue Jahr!!!

In diesem Sinne schick ich euch ganz liebevolle Grüße,
Katy







Kommentare:

  1. Naa, dann bin ich aber neugierig! :)))
    13 war eine blöde Zahl, damit kann man alles erklären, dieses Jahr wird alles besser!
    Ich drücke dich,
    Kasia

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  2. Hallo Katy,

    das hast du alles sehr schön geschrieben und ich finde klasse, dass du dich nicht unterkriegen lässt, auch wenn du manchmal schon ein schweres Päckchen zu tragen hattest !
    Kennst du die Werbung von der Taxo-Bank? Die hatte ich heute ich Briefkasten, goldgrundiges festes Papier, mit Konfetti und der Jahreszahl 2014 sowie mit folgendem Spruch bedruckt:

    2014 wird mein Jahr!

    Das wünsche ich dir jedenfalls!

    LG Miriam

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